Trotzdem wird´s Weihnachten werden
Menschenleer sind alle Straßen,
wo früher frohe Leute saßen,
dunkel ist´s, der Wind weht kalt,
jeder rennt, keiner macht Halt,
hat wenig Freude, viel Beschwerden;
trotzdem wird’s Weihnachten werden.
Menschenleer sind alle Straßen,
wo früher frohe Leute saßen,
dunkel ist´s, der Wind weht kalt,
jeder rennt, keiner macht Halt,
hat wenig Freude, viel Beschwerden;
trotzdem wird’s Weihnachten werden.
Ein Mensch – in dem Fall eine Frau
spürt zu Schul-Ende ganz genau,
so schön für Kids der Urlaub ist:
Die Mutter ist in dieser Frist
recht weit entfernt von freier Zeit,
denn Schulferien sind Schwerarbeit. Weiterlesen »
Ein Mensch geht raus, denn es ist mild,
da sieht im Spiegel er sein Bild:
Zerknittert sieht er aus und grau,
sagt` nicht erst unlängst seine Frau:
„So solltest du nicht mehr rumlaufen,
sondern dir was zum Anziehen kaufen.“ Weiterlesen »
Ein Mensch, sensibel von Gemüt
missfällt, was ihm im Leben blüht.
Früh sieht er schon beim Zähneputzen,
dass seine Zähne sich abnutzen. Weiterlesen »
Man wacht schon früh ganz anders auf,
als hörte man die Vögel singen,
der Tag erstrahlt in seinem Lauf,
als wollte er Geschenke bringen,
man sieht, wie weit die Krokus sind
und spürt den weichen Frühlingswind.
Nachts will ich gern weiche Kissen,
tags: Nicht alles besser wissen,
manchmal auch eine Sternschnuppe,
etwas Rindfleisch für die Suppe,
nach Schauern soll die Sonne scheinen,
wie das Lachen meiner Kleinen. Weiterlesen »
Ein Mensch hat der Beschwerden viel,
drum ist der Doktor jetzt sein Ziel.
Vielleicht ist´s Rheuma oder Gicht,
Lust aufzustehen hat er nicht,
mal schmerzt der Kopf, dann schmerzt das Bein,
es ist diffuses Unwohlsein. Weiterlesen »
Ein Mensch, schon immer herbstverliebt,
freut sich, dass es den Kürbis gibt,
ihn auszusuchen, freut ihn sehr,
ein Riesenexemplar muss her! Weiterlesen »
Immer in Spätsommerluft
sehn ich mich nach Kirchweihduft:
Nach Zuckeräpfeln, süß und rot,
nach Baumkuchen und russisch Brot. Weiterlesen »
Ein Mensch mit reichlich Phantasie
wünscht sich ein Weihnachten wie nie.
Er will sich die Geschenke sparen
und lieber in die Wärme fahren. Weiterlesen »
Bei uns im Ort gibt’s viele Frauen,
auf die kann man zur Kirchweih bauen.
Schon bei den Kleinen fängt es an:
Die Ehren-DAME ist kein Mann,
ein Mädchen, süß, mit Blumenstrauß,
das winkend geht dem Zug voraus.
Ein Mensch im Frühling seines Lebens
erwacht im ersten Sonnenstrahl,
steht wacklig auf zum ersten Mal,
probiert ein Wort, öfters vergebens.
Dann lernt er vieles und wird groß,
sitzt in der Schule manche Stunden,
rennt auf dem Sportplatz seine Runden,
macht sich auch schon von Eltern los. Weiterlesen »
Wird das Neue Jahr mir bringen,
was ich will? Wird mir gelingen,
was ich mir schon lang erträumt?
Rächt es sich, was ich versäumt? Weiterlesen »
Das große Fest ist nicht mehr weit.
Ich wünsche mir zur Weihnachtszeit,
Dass wir uns auszuruhn erlauben,
An den Sinn der Weihnacht glauben. Weiterlesen »
Wie ein Geisterschiff auf wilden Meeren
Kreuzt du öfters meine Sicht
Zu entzücken oder zu verheeren
Tauchst du manchmal auf – und manchmal nicht. Weiterlesen »
Ein Mensch fasst bei sich den Entschluss,
dass er sich jetzt verweigern muss.
Nichts Schlimmeres kann er sich denken,
als diese Weihnacht mit Geschenken!
Weil man sich auf sich selbst besinnt,
an Tiefe und an Sinn gewinnt,
den Weg zu sich, den Weg zur Welt
und den, der ihn zusammenhält,
geht, im Erlebten zu verweilen
und dieses andern mitzuteilen,
ist Risiko, Freude und Lohn,
auch Arbeit – doch was macht das schon?
Glück ist, wenn früh der Kuckuck rief
Oder ein lang ersehnter Brief.
Glück ist, wenn man nach langem Lauf
ein kühlendes Getränk macht auf.
Die Kids kommen vom Bad zurück,
der Duft von frischem Gras ist Glück.
Glück ist der Glocke Klingelton,
die Stimme aus dem Telefon Weiterlesen »
Im Wald leuchtet ein Blütenmeer
Hell, weiß, soweit das Auge reicht.
Der Wind trägt frische Lüfte her
Gezwitscher unser Ohr erreicht.
Wir atmen tief, der Blick wird weit
Vor herrlicher Vergänglichkeit. Weiterlesen »
Im Knoblauchsland gibt’s manche Frau,
Die arbeitet auf Feld und Au,
Vor Tau und Tag, da steht sie auf,
Beginnt fleißig des Tages Lauf,
Pflanzt gelbe Rüben und Spitzkohl,
Grünen Salat zu unserm Wohl
Und viele andre Erdengaben,
Damit wir was zu essen haben: Weiterlesen »